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Herzlich Willkommen auf der Informationsseite des Fachbereiches Flucht und Migration des Diakonischen Werkes im Neckar-Odenwald-Kreis

Das Diakonische Werk Neckar-Odenwald-Kreis heißt Sie auf der Informationsseite des Fachbereichs Flucht und Migration herzlich Willkommen.

Sie finden auf unserer Seite Informationen zu unseren Beratungsangeboten im Bereich Flucht und Migration sowie spezielle zusammengestellte, aktuelle Informationen und Arbeitshilfe für Ehrenamtliche, Asylkreise und Gemeinden. Darüber hinaus können Sie unser Schulungsangebot einsehen und sich über unsere Seite anmelden. Unseren Fyler mit den Beratungsangeboten finden Sie hier

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen schreiben Sie uns gerne eine Email unter

Ihr Flumi-Team

Mosbacher Erklärung (Afghanistan Veranstaltung)

Nancy Gelb, Kirchenbezirksbeauftragte beim Diakonischen Werk, stellt die "Mosbacher Erklärung" vor.

Afghanistan ist nicht sicher!", weshalb die evangelischen Kirchenbezirke Adelsheim-Boxberg und Mosbach sowie das Diakonische Werk unter anderem eine sofortige Aussetzung von Abschiebungen nach Afghanistan und die Öffnung von Integrationsangeboten für afghanische Fluchtmigrant*innen fordern.

Die Afghanistan-Spezialistin Friederike Stahlmann informierte bei einer gemeinsamen Veranstaltung der evangelischen Kirchenbezirke Adelsheim-Boxberg und Mosbach und dem Diakonischen Werk in Neckar-Odenwald-Kreis über die aktuelle Sicherheitslage in Afghanistan.

Frau Stahlmann machte deutlich, wie gefährlich der Alltag in Afghanistan ist und welchen besonderen Gefährdungen die Menschen ausgesetzt sind, die als ehemalige Geflüchtete in das Land zurückkehren.

Eine Abschiebung in diese Krisenregion erscheint derzeit unverantwortlich. Mit der "Mosbacher Erklärung" möchten wir die regionalen Vetreter*innen der Bundes- und Landespolitik auffordern, sich für eine Verbesserung der Situation der afghanischen Geflüchteten einzusetzen. Wir laden dazu ein, sich dieser Erklärung anzuschließen.

Die Erklärung kann während unsere Öffnungszeiten in unseren Dienststellen Mosbach und Buchen bis 31.07.2017 mit unterzeichnet werden.

Für Fragen stehen Ihnen unsere Fachkräfte Nancy Gelb und Jeannette Bell gerne zur Verfügung. (Email: )

 


Aktuelles

  • 28.06.2017 | Asylkreise und Gemeindevertretungen im Dialog mehr
  • 14.06.2017 | Presseartikel, Förderprogramm "Gemeinsam in Vielfalt" vom 13.06.2017 mehr
  • 14.06.2017 | 21.Juni 2017, Demonstration in Mosbach "Herz statt Hetze! Rassismus und Nationalismus sind keine Alternative!" mehr
  • Alle Meldungen

Abschiebungen nach Afghanistam stoppen!

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltsverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Neue Richterverinigung e.V., PRO ASYL kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden.

Anlässlich des für heute zu erwartendenen Abschiebeflugs nach Afghanistan, fordern Menschenrechtsorganisationen und Verbände einen sofortigen Stopp aller Abschiebung nach Afghanistan. Wegen schwerwiegender Mängel im Asylverfahren von afghanischen Asylsuchenden befürchten die Organisationen, dass nach fehlerhaften Asylverfahren abgelehnte Afghanen demnächst abgeschoben werden und dadurch ihr Leben aufs Spiel setzen.

Dieses Jahr wurden bislang die Hälfte aller Asylanträge von Afghanen abgelehnt. Die bereinigte Schutzquote liegt unter 50 Prozent. Im Jahre 2016 lag sie noch bei 60 Prozent und 2015 bei 78 Prozent. Dabei fällt den Organisationen bei Prüfung der abgelehnten Bescheide auf, dass neue Informationen zur gefährlichen Lage in Afghanistan nicht berücksichtigt werden.

Während in den Bescheiden immter noch auf das Bestehen einer inländischen Fluchtalternative verwiesen wird, lehnen die Organisationen wie UNHCR die Unterscheidung in "sichere" und "unsichere" Gebiete ab. Menschen können überall Opfer von Kampfhandlungen, Anschlägen und Verfolgung werden. Dies unterstreicht der Blick auf die Frühjahrsoffensive der Taliban. Die Zahl der Binnenvertrieben hat sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt und liegt bei 1,4 Million.

Die vollständige Presserklärung können Sie hier einsehen

Tipp des Monats

Integrationscampus an derTechnischen Hochschule Ingolstadt

die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) im September 2016 das Pilotprojekt Integrationscampus (InCa) zum Leben erweckt. Mit diesem Projekt werden Flüchtlinge zügig zu einem Hochschulabschluss in Deutschland geführt.
 
Das bayernweit einmalige Projekt verbindet Wohnen in der Nähe des Campus mit der Möglichkeit sich akademisch weiterzubilden. So wird den Teilnehmern ermöglicht, sich vollumfänglich auf eine akademische Weiterqualifizierung zu konzentrieren. Das Ziel der 1-2-jährigen Maßnahme ist es, die Flüchtlinge für ein anschließendes Studium an einer deutschen Hochschule vorzubereiten oder ihnen den Einstieg in das Arbeitsleben zu erleichtern. Die Dauer des Integrationscampus hängt vom bisherigen Bildungsweg und den Zukunftsplänen der Teilnehmer ab, sodass individuelle Wege für die Weiterqualifizierung entwickelt werden können.
Neben umfangreichen Sprachkursen bietet das Programm verschiedene Module an, die auf ein späteres Studium angerechnet werden können. Das erste Semester dieses Qualifizierungsprogramms besteht aus Sprachkursen sowie Methodenkompetenz. Die Semester 2 bis 4 umfassen zusätzlich Integrations-, Soft Skill- und Fachkurse. Der Unterricht findet in den Räumlichkeiten der THI statt. Die Teilnehmer können die komplette Hochschulinfrastruktur (Bibliothek, Mensa etc.) nutzen. Die Stadt Ingolstadt stellt hochschulnahe Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung.
 
Bis spätestens 30.08.2017 besteht die Möglichkeit sich für dieses Angebot zu bewerben. Teilnehmen können anerkannte Flüchtlinge bzw. Flüchtlinge im Asylprozess, die mindestens das Englisch Level A2 beherrschen und eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen.
Für alle Interessierten bietet die Hochschule auf der Facebookseite „Integrationscampus “ http://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=/N5Yjudm&id=CC9179EF723A78B8A75865307D47BB77316A97EE&thid=OIP._N5Yjudm_PofH33PKLXu0gEsEs&q=facebook+logo&simid=608030618957056070&selectedIndex=12 erste Informationen in Form eines Videos und weiterer Unterlagen an. Immer Mittwochs werden jeweils von 15:00 – 16:00 Uhr auf Facebook Online-Infoveranstaltung durchgeführt. Alle wichtigen Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite www.integration-campus.de .


Hilfetelefon für Frauen in

17 Sprachen:

 

08000/116016

Unsere Hauptseite und das komplette Angebot des Diakonischen Werkes Neckar-Odenwald-Kreis finden Sie hier

www.diakonie-nok.de

Tageslosung

Lasst euer großes Rühmen und Trotzen; denn der HERR ist ein Gott, der es merkt, und von ihm werden Taten gewogen.

1.Samuel 2,3

Dieses Projekt wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration