Herzlich Willkommen auf der Informationsseite des Fachbereiches Flucht und Migration des Diakonischen Werkes im Neckar-Odenwald-Kreis

Das Diakonische Werk Neckar-Odenwald-Kreis heißt Sie auf der Informationsseite des Fachbereichs Flucht und Migration herzlich Willkommen.

Sie finden auf unserer Seite Informationen zu unseren Beratungsangeboten im Bereich Flucht und Migration sowie spezielle zusammengestellte, aktuelle Informationen und Arbeitshilfe für Ehrenamtliche, Asylkreise und Gemeinden. Darüber hinaus können Sie unser Schulungsangebot einsehen und sich über unsere Seite anmelden.

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen schreiben Sie uns gerne eine Email unter asyldontospamme@gowaway.diakonie-nok.de

Ihr Flumi-Team

Von der Begleitung zur Teilhabe; Waldbrunner „Café Cu*ltura“ richtet sich neu aus – Künftig zweimal im Monat Treff im ev. Gemeindehaus Strümpfelbrunn

 

„Café Cu*ltura“ - seit nunmehr zwei Jahren verbindet sich in Waldbrunn mit diesem Namen ein Begegnungscafé, das sich wöchentlich im ev. Gemeindehaus in Strümpfelbrunn trifft. Vor allem die Begleitung  und Unterstützung Asyl suchender Menschen sowie die Begegnung von Einheimischen und Geflüchteten stand und steht im Zentrum dieser Arbeit.  Zwei Jahre „Cu*ltura“ – für die Verantwortlichen dieses regelmäßigen Treffs war dies Anlass, das bisherige Angebot zu reflektieren und sich gemeinsam Gedanken über die Zukunft zu machen. Denn vieles hat sich verändert und ein gutes Stück Integration ist gelungen. So sind die Gemeinschaftsunterkünfte inzwischen nur noch von wenigen Geflüchteten bewohnt, die Gebliebenen sind oftmals in Ausbildungsverhältnissen, gehen eigenen Interessen nach und haben ein immer breiteres Netzwerk auf das sie zurück greifen können.   

Um das Angebot „Cu*ltura“– sicher und gut auf den Prüfstand zu stellen, fand man sich dieser Tage zu einer Zukunftswerkstatt zusammen. Moderiert und geleitet wurde der kreative Neuerungsprozess von Nancy Gelb, der Kirchenbezirksbeauftragten für Flucht und Migration (Diakonisches Werk) und Jonathan Richter, Gemeindepfarrer in Strümpfelbrunn. 

Orientiert an der Workshop-Methode „World Café“ waren die Teilnehmenden aufgerufen an verschiedenen Tischgruppen die Möglichkeiten und Grenzen der „Cu*ltura“ -Arbeit ins Gespräch. Bewaffnet mit Stift und mit Stimme wurden Ideen gesponnen und verworfen, diskutiert und argumentiert, doch am Ende gab es ein Ergebnis: Ab April 2018 wird das Begegnungs-Café am ersten und dritten Donnerstag im Monat seine Tore öffnen, auch die Uhrzeit wurde angepasst, trifft man sich doch fortan von 18. bis 20. Uhr, doch weiterhin im ev. Gemeindehaus Strümpfelbrunn.

Ein stärkerer Austausch über die unterschiedlichen Kulturen lag den Beteiligten für die Zukunft am Herzen. Talkrunden über Syrien oder Deutschland, über Heimat und Fremde sollen in den zwei Stunden genauso auf dem Programm stehen wie das gemeinsame Kochen und Spielen. Auch Ausflüge sollen das Angebot abrunden, getragen und verantwortet von allen, die das wollen.

Doch nicht alles soll anders werden. So soll „Cu*ltura“ auch weiterhin für die Begegnung untereinander, den persönlichen Austausch, das Abbauen von Berührungsängsten und das (spielerische) Lernen von Sprache und Verständigung stehen.

Von der Begleitung zur Teilhabe - so lässt sich das neue Programm vielleicht zusammenfassen, denn darin war man sich einig: Integration lebt vom Engagement aller und gelingt weiterhin nur, wenn alle sich einbringen.


Online-Petition: Mosbacher Erklärung (Afghanistan Veranstaltung)

Nancy Gelb, Kirchenbezirksbeauftragte beim Diakonischen Werk, stellt die "Mosbacher Erklärung" vor.

Afghanistan ist nicht sicher!", weshalb die evangelischen Kirchenbezirke Adelsheim-Boxberg und Mosbach sowie das Diakonische Werk unter anderem eine sofortige Aussetzung von Abschiebungen nach Afghanistan und die Öffnung von Integrationsangeboten für afghanische Fluchtmigrant*innen fordern.

Die Afghanistan-Spezialistin Friederike Stahlmann informierte bei einer gemeinsamen Veranstaltung der evangelischen Kirchenbezirke Adelsheim-Boxberg und Mosbach und dem Diakonischen Werk in Neckar-Odenwald-Kreis über die aktuelle Sicherheitslage in Afghanistan.

Frau Stahlmann machte deutlich, wie gefährlich der Alltag in Afghanistan ist und welchen besonderen Gefährdungen die Menschen ausgesetzt sind, die als ehemalige Geflüchtete in das Land zurückkehren.

Eine Abschiebung in diese Krisenregion erscheint derzeit unverantwortlich. Mit der "Mosbacher Erklärung" möchten wir die regionalen Vetreter*innen der Bundes- und Landespolitik auffordern, sich für eine Verbesserung der Situation der afghanischen Geflüchteten einzusetzen. Wir laden dazu ein, sich dieser Erklärung anzuschließen.

Die Erklärung kann während unsere Öffnungszeiten in unseren Dienststellen Mosbach und Buchen mit unterzeichnet werden.

Darüber hinaus können Sie die Erklärung aber auch online direkt unterschreiben unter 

zur Online-Petition 

Für Fragen stehen Ihnen unsere Fachkräfte Nancy Gelb und Jeannette Bell gerne zur Verfügung. (Email: )


Integration im Neckar-Odenwald-Kreis: Wie viel Engagement ist gewünscht?
Untertitel: Austausch zwischen Asylkreisen, Kreistagsmitgliedern, Landkreis und Wohlfahrtsverbänden

Buchen. Nach dem Treffen mit Bürgermeisterinnen und Gemeindevertretungen im Juni fand das zweite „Gespräch in einem Boot“ über Asyl und Integration im Alten Rathaus in Buchen statt. Eingeladen hatten die Asylkreise mit Unterstützung des Diakonischen Werkes die Kreistagsfraktionen, die Landkreisspitze und die Wohlfahrtsverbände. Insgesamt kamen an diesem Abend rund 30 Aktive zusammen, die zu den Themen Verlegung in die Anschlussunterbringung, Wohnen, Ausbildung, Arbeitssuche und Zusammenarbeit im Neckar-Odenwald-Kreis Erfahrungen und Wissen austauschten.

Die Stadt Buchen hatte Saal und Getränke zur Verfügung gestellt und damit maßgeblich für die einladende Atmosphäre gesorgt. Der Beigeordnete der Stadt Buchen, Thorsten Weber, betonte: „Das Thema Integration wird uns noch lange, lange in allen Feldern der kommunalen Arbeit beschäftigen. Die Sozialarbeit zurückzufahren wird nicht funktionieren.“ Weber bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für Ihr Engagement und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Asylkreis vor Ort. Guido Zilling, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, führte aus, dass das Ehrenamt einen guten Rahmen für Integrationsarbeit brauche. Die ehrenamtlich Engagierten wirken, so Zilling, in zwei Richtungen: In die Gesellschaft hinein, da sie von ihren Kontakten berichten und in Richtung der hier Angekommenen. Ihnen vermitteln sie Sprache, Kultur und politisches Leben. Die Erfahrungen der Ehrenamtlichen, die auf guten Beziehungen mit Geflüchteten beruhen, seien eine wertvolle Ressource für Planungen auf politischer wie behördlicher Seite. Ebenso kann dort, so Zilling weiter, für Menschen Positives erreicht werden, wo Sozialarbeiter*innen und Bürger*innen mit Geflüchteten im guten Gespräch sind.

In der Zuhörerschaft saßen neben interessierten Ehrenamtlichen auch zwei junge Männer, die 2015 aus Syrien und dem Irak zu uns gekommen waren. Beide sprechen inzwischen gut Deutsch. Das Beispiel des Auszubildenden, der sich bereit erklärt hatte, seine Bilder für die Präsentation zur Verfügung zu stellen, verdeutlichte, von welchen Unwegsamkeiten die Integration in den Arbeitsmarkt für den einzelnen Asylbewerber sowie seinen Ausbildungsbetrieb geprägt ist. Da der Ausgang des Asylverfahrens noch nicht bekannt ist, besteht die Unsicherheit, ob er im Falle eines negativen Asylbescheids ein Arbeitsverbot bekommen könnte und dann auch abgeschoben würde. Für alle Beteiligten – den Azubi, den Betrieb und die Ehrenamtlichen, die nicht nur diese Lehrstelle vermittelt haben - wäre dies ein Engagement mit bitterem Ausgang. Man stellte fest: die im Integrationsgesetzt angestrebte Rechtssicherheit für Azubi und Betrieb ist bisher nicht in behördlichen Prozessen abgebildet. Dass man Integration aber nicht rückabwickeln sollte und vor allem auch die dringenden Fachkräfte im ländlichen Raum benötige, betonte Kreisrätin Amelie Pfeiffer, Bündnis 90/ Die Grünen. Die Vertretungen der CDU-Fraktion des Kreistages, Jens Wittmann, und der SPD-Fraktion, Heide Lochmann, pflichteten Pfeiffer bei. Bürgermeister und Kreisrat Wittmann betonte, dass sich viele Geflüchtete selbst in kleinen Dörfern inzwischen heimisch fühlten, was ein Gewinn für die Gemeinden darstelle. „Die Problematik um die Ausbildungsduldung muss vom Landkreis eine politische Ebene höher ins Regierungspräsidium getragen werden“, schloss Nancy Gelb, Kirchenbezirksbeauftragte für Flucht und Migration der ev. Kirchenbezirke Mosbach und Adelsheim-Boxberg.

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Den vollständigen Presseartikel finden Sie hier

 


Eine Ausbildung - keine einfache Sache

Azubis treffen sich beim Diakonischen Werk zum Austausch

Mosbach/Haßmersheim. Sie kommen aus verschiedenen Ländern. Sie lernen verschiedene Berufe. Aber in einem sind sie sich einig: Es ist sehr schwer, als Geflüchteter eine Ausbildung in Deutschland zu machen.

Deshalb hatte das Diakonische Werk im Martin-Luther-Haus in Mosbach zwei Abendveranstaltungen für Azubis, die in den Gemeinschaftsunterkünften in Mosbach und Haßmersheim wohnen, eingeladen. Bei insgesamt 17 Teilnehmern zeigte sich die Sozialarbeiterin Lisa Mechler zufrieden: „Mit unserem Angebot haben wir offensichtlich ein wichtiges Thema aufgegriffen, sonst hätten sich nicht so viele Männer nach einer anstrengenden Arbeitswoche nochmals auf den Weg gemacht.“ Ziel des Abends war es, den Männern wichtige Informationen für ihre Ausbildung zu geben und aufzuzeigen, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können. Außerdem konnten sich die Auszubildenden austauschen und sich so gegenseitig Mut für Ihre Ausbildung machen. Gegen Ende des Abends wurden häufig auftauchende Fragen und Missverständnisse im Blick auf die Arbeit und Rolle eines Azubis in Deutschland besprochen. „Es gehört einfach dazu, dass ein Azubi den Auftrag bekommt, die Werkstatt zu fegen und die Maschine zu putzen. Das ist keine Schikane“, erklärte die Sozialarbeiterin Hannelore Göttert, die davon überzeugt ist, dass das gegenseitige Verstehen und Verständnis füreinander eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Ausbildung sind.

Die Veranstaltungen sind Teil eines Projektes, das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird.



Aktuelle Rechtssprechung

13.02.2018 LSG Niedersachsen-Bremen

Leistungen für Auszubildende, für die gemäß § 2 Abs. 1 AsylbLG das SGB entsprechend anzuwenden ist XII, Aufstockender Anspruch zur Berufsausbildungsbeihilfe

24.01.2018 LSG Berlin-Brandenburg

Ausbildung spricht für einen rechtmäßigen und dauerhaften Aufenthalt nach § 132 I SGB III (Berufsausbildungsbeihilfe)


Nächster Abschiebeflug nach Afghanistan, 26.03.2018

+++Afghanistan-Abschiebung am 26.03.2018

 

Die Abschiebung nach Afghanistan gehen offensichtlich weiter, so berichten zumindest verschiedene Medien. Der nächste Abschiebeflug soll am 26.03.2018 vom Flughafen Leipzig / Halle starten.

 

Mehr Informationen zu Abschiebungen und der neuen,...

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Neue Mitteilung IOM, Familienunterstützungsprogramm März 2018, neues Büro Amman, Jordanien

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit Ende letzten Monats ist unser FAP-Büro in Amman, Jordanien offen. Dort unterstützen wir ebenfalls syrische und irakische Familien beim Familiennachzug nach Deutschland. Sie erreichen uns unter: info.fap.jd@iom.int (Arabisch, Deutsch, Englisch)

 

Alternativ...

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Arbeitshilfe zur Mitwirkung bei der Passbeschaffung (Stand 2018)

Arbeitshilfe zur Passbeschaffung

 

Eine Arbeitshilfe zum Thema Passbeschaffung hat die Caritas erstellt. Die enthaltene Überischt zeigt auf, ab welchen Zeitpunkt im Verfahren an einer Passsbeschaffung mitzuwirken ist.

 

Die Arbeitshilfe finden Sie unter

...

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