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Herzlich Willkommen auf der Informationsseite des Fachbereiches Flucht und Migration des Diakonischen Werkes im Neckar-Odenwald-Kreis

Das Diakonische Werk Neckar-Odenwald-Kreis heißt Sie auf der Informationsseite des Fachbereichs Flucht und Migration herzlich Willkommen.

Sie finden auf unserer Seite Informationen zu unseren Beratungsangeboten im Bereich Flucht und Migration sowie spezielle zusammengestellte, aktuelle Informationen und Arbeitshilfe für Ehrenamtliche, Asylkreise und Gemeinden. Darüber hinaus können Sie unser Schulungsangebot einsehen und sich über unsere Seite anmelden. Unseren Fyler mit den Beratungsangeboten finden Sie hier

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen schreiben Sie uns gerne eine Email unter

Ihr Flumi-Team

Angebote für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe Flyer 1/2017

Unseren aktuellen Flyer mit allen Workshops, Fortbildung und Gesprächsabenden für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe ist online.

Wir freuen uns, wenn wir Sie auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen dürfen.

Die Anmeldeinformationen finden Sie unter der jeweiligen Veranstaltungsbeschriebung.

Hier gehts zum Flyer


Ehrenamtstankstelle Neckar-Odenwald

Ehrenamtstankstelle in Waldbrunn

Am Donnerstag, den 04.05.2017 findet von 19.00 bis 20.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Strümpfelbrunn die erste Ehrenamtstankstelle statt. Ein Treffpunkt zum Informations- und Erfahrungsaustausch von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe.

Mit dem regelmäßigen Angebot der sog. "Ehrenamtstankstelle" (ca. alle 6-8 Wochen) möchten Jeannette Bell, Fachberaterin für Ehrenamtliche des Diakonischen Werkes Neckar-Odenwald und Nancy Gelb, Kirchenbezirksbeauftragte für Flucht und Migration, in regelmäßigen Abständen die Gelegenheit geben, sich mit anderen Engagierten in der Flüchtlingsarbeit auszutauschen sowie Informationen zubestimmten Fragen und Themen zu vertiefen. Im Form einer "Ideenbörse" können Teilnehmende auch gern Beispiel, Ideen und Konzepte mitbringen. Themenwünsche können vorab angemeldet werden. Getränke und Stärkungen stehen bereit.

Für Fragen und Themenvorschläge wenden Sie sich bitte an:

Nancy Gelb, oder telefonisch unter 06261 / 92 99 200

Das Plakat der Ankündigung für den 04.05.2017 finden Sie hier


Aktuelles

  • 18.04.2017 | Workshop-Tage, Gemeinsam in Vielfalt - Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft mehr
  • 10.04.2017 | Handbuch für Akteurinnen und Akteure in der Flüchtlingshilfe - Kommunikation und Integration mehr
  • 06.04.2017 | Nachhaltaltigkeitstag 2017 vom 18.-21.05.2017 mehr
  • Alle Meldungen

Veranstaltungen

  • 18.05.2017, 15:00 - 20:30 Uhr | Arbeit, Ausbildung und Studium für Geflüchtete mehr
  • 23.05.2017, 18:00 - 20:00 Uhr | Mein Kopf, mein Kopf .... ! mehr
  • 31.05.2017 | Arbeit, Ausbildung und Studium für Geflüchtete mehr
  • Alle Veranstaltungen

Mit Menschenfreundlichkeit gegen Rassismus - Tagung mit Workshops für Haupt- und Ehrenamtliche in der Migrations- und Flüchtlingshilfe

Mit Menschenfreundlichkeit gegen Rassismus, Tagung mit Workshops für Haupt- und Ehrenamtliche in der Migrations- udn Flüchtlingshilfe

1. bis 2. Juni 2017, Caritas Tagungszentrum Freiburg

DIE MENSCHENFREUNDLICHKEIT GOTTES LEBEN

In der Menschenfreundlichkeit Gottes leben heißt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit widerstehen

In Talkshows, in Gesprächen mit Bekannten, am Stammtisch und in der Nachbarschaft, bei Demonstrationen und im Internet, überall werden die abwertenden Parolen lauter und wir bleiben oft sprachlos in den Diskussionen. Ehrenamtliche, die sich für Flüchtlinge einsetzen, werden als „Gutmenschen" diffamiert. Auch die Kirchen mit ihrem Engagement für Flüchtlinge und für gelebte Vielfalt geraten zunehmend in die Situation, sich rechtfertigen zu müssen.

Die Tagung möchte einen Beitrag leisten, dass Haupt- und Ehrenamtliche in ihrem Engagement für Geflüchtete, für eine friedliche, demokratische und offene Gesellschaft und für eine Willkommens-kultur gestärkt werden.

Die Grundlage unseres Engagements, das christliche Menschenbild, ist dabei eine wichtige Basis für die Auseinandersetzung mit Menschenfeindlichkeit und Rassismus.

Den Zeitplan, die angebotenen Workshops und die Anmeldedaten entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Für Ehrenamtliche aus dem Kirchenbezirk Mosbach bietet der Bezirk die Kostenübernahme der Teilnahmegebühren an.

Wenn Sie an der Tagung Interesse haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Kirchenbezirksbeauftragte für Flucht und Migration, Frau Nancy Gelb, unter oder telefonisch unter 06261 92 99 200


Neue Arbeitshilfen, Tipps und Infomaterialien

Neuer Flyer -  „Was sind freiwillig Engagierte?“ 

Er soll helfen, die Idee des Freiwilligen Engagements zu erläutern und gleichzeitig hilfreiche Informationen an die Hand geben. In vielen Herkunftsländern der nach Deutschland gekommenen Menschen ist Freiwilliges Engagement, wie es bei uns stattfindet, nicht bekannt bzw. drückt sich in anderen Formen, wie z.B. Nachbarschaftshilfe oder familiärem Beistand, aus. Der Flyer soll dazu beitragen, dass Flüchtlinge besser einordnen können, was freiwillig Engagierte unterscheidet von hauptamtlichen Mitarbeitenden,  in welchen Bereichen der Flüchtlingsarbeit Freiwillige Unterstützung anbieten, was geleistet werden kann und wo die Grenzen des freiwilligen Engagements liegen und welche gegenseitigen Erwartungen berechtigt oder auch überzogen sind.

Er ist auch geeignet, freiwillig Engagierte zur Reflexion der eigenen Rolle und Aktivitäten anzuregen. Der Flyer liegt in den folgenden sieben Sprachen vor: Farsi, Englisch, Deutsch, Arabisch, Tigrinya, Albanisch, Französisch. Er ist unter folgendem Link online verfügbar: https://www.diakonie.de/alle-ratgeberthemen/hilfe-fuer-gefluechtete/infos-fuer-gefluechtete-was-sind-freiwillig-engagierte/


Tipp des Monats

Die Ausbildungsduldung

Durch den neuen § 60a Absatz 2 Satz 4 AufenthG haben Personen, deren Asylantrag negativ entschieden wurde, jetzt einen Anspruch auf Erteilung einer Duldung, wenn sie eine Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf in Deutschland aufnehmen oder aufgenommen haben.

Zu den konkreten Voraussetzungen der Ausbildungsduldung hat die GGUA eine hilfreiche Tabelle erstellt. 

In bestimmten Fällen sind Menschen von der Möglichkeit einer Ausbildungs-Duldung ausgeschlossen:

  • Aufenthalt in Deutschland ausschliesslich aus Gründen des Leistungsbezuges
  • Menschen aus sicheren Herkunftsstaaten mit Asylantrag NACH dem 31.08.2015, wenn der Antrag abgelehnt wurde.
  • Menschen, die Straftaten begangen haben, die zu einer Verurteilung mit 50 Tagessätzen oder mehr führten.
  • Ebenso gilt dies für rein ausländerrechtliche Straftaten mit Verurteilungen mit 90 Tagessätzen oder mehr (also Straftaten, die nur Ausländer begehen können wie illegale Einreise. Eher eine Ausnahme)
  • Sog. „aufenthaltsbeendende Maßnahmen“ sind bereits eingeleitet worden, was bei Menschen aus „sicheren Herkunftsstaaten“ allerdings häufig der Fall ist (spezielle Regelung hinsichtlich der Ausbildungsduldung)
  • Verstöße gegen die Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung oder Verschleierung der Identität bzw. Verweigerung/Nicht-Betreiben der Pass-Beschaffung  (Herbeiführung des Abschiebungshindernisses durch eigenes Verhalten)

Eine sehr gute Arbeitshilfe und Zusammenfassung hat auch der Paritätische Gesamtverband erstellt. Die Arbeitshilfe finden Sie hier.

Positive Gerichtsentscheidungen:

VGH Baden-Württemberg, Beschluss v. 13.10.2016, 11 S 1991/16: „er Wortlaut des § 60a Abs. 2 S. 4 AufenthG (‚ufnimmt‘) zwingt nicht zu dem Verständnis, die Ausbildung müsse bereits tatsächlich in der Weise begonnen sein, dass sich die Betroffenen an ihrem Ausbildungsplatz eingefunden haben. Auch der Abschluss eines Ausbildungsvertrages lässt sich begrifflich hierunter fassen."

VG Arnsberg, Beschluss v. 29.09.2016, 3 L 1490/16

OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.11.2016, Aktenzeichen: 12 S 61.16

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an unsere Fachberatung wenden.


Hilfetelefon für Frauen in

17 Sprachen:

 

08000/116016

Unsere Hauptseite und das komplette Angebot des Diakonischen Werkes Neckar-Odenwald-Kreis finden Sie hier

www.diakonie-nok.de

Tageslosung

Der HERR dachte an uns, als wir unterdrückt waren, denn seine Güte währet ewiglich.

Psalm 136,23

Dieses Projekt wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration