Komm gut an

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Engagierte in der Flüchtlingsarbeit, Liebe Gemeinden,

was wünschen wir jemandem der sich auf den Weg macht? Wir wünschen ihm einen sicheren und guten Weg, wir wünschen ihn – kommt gut an.

Komm gut an  - ist aber nicht nur ein Wunsch denn auch wir haben in unseren christlich-jüdischen Wurzeln Fluchterfahrungen zum Beispiel die des Alten Testamentes von Mose und dem Auszug aus Ägypten und hieraus erwächst für uns der Auftrag dem Fremden die Hand zu reichen und ihn willkommen zu heißen. Auch deswegen ist es für uns Christen und Christinnen das höchste Gut der Nächstenliebe.

Der Fremde mag uns unbekannt sein und wir haben möglicherweise Bedenken ihm gegenüber. Diese sollten wir aussprechen können, denn nur wenn wir offen aufeinander zugehen, miteinander darüber reden was uns beschäftig können wir in einen Dialog miteinander treten. Dann haben wir alle die Chance unsere Bedenken abzubauen. Nicht über den anderen Rede sondern mit ihn sollte daher unser alle Anliegen sein.

Genau aus diesem Grund hat die evangelische Landeskirche Baden im Dezember eine auf drei Jahre angelegtes Maßnahmenpaket in Höhe von 11,2 Millionen Euro zusätzlich freigegeben um da kirchliche Engagement für Flüchtlinge personell aufzustocken und auszubauen.

Es entstanden die kirchlich-diakonischen Fachberatungsstellen für Flüchtlinge und Ehrenamtliche und die Stelle der Kirchenbezirksbeauftragten für Flucht und Migration.

Die Kirchenbezirksbeauftragten für Flucht und Migration beraten die Gemeinden rund ums Thema Asyl, Flucht und Migration. Das weitreichende Beratungsangebot finden Sie unter - Beratungsangebot -